Kurzchronik

 

Schon vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Strassen war das Feuerlöschwesen in der Gemeinde geregelt. So ist in der zum 100-jährigen Jubiläum verfassten Festschrift zu lesen, dass schon im Jahr 1849 eine mechanische Spritze vorhanden war, die zur Hälfte der Gemeinde Strassen und zu je einem Viertel den Gemeinden Panzendorf und Abfaltersbach gehörte.

Weiter berichtet die Chronik, dass neben dieser Feuerspritze auch noch zwölf Wasserkübel, eine kleine Feuerspritze, zwölf Handspritzen und neun Feuerleitern sowie sechs Hacken zur Ausrüstung der Gemeindefeuerwehr gehörten. So wurde bei der Gemeindeausschusssitzung am 19. März 1903 einstimmig beschlossen, eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen, was dann schon am 10. Mai selben Jahres beim Wirt Josef Bürgler in einer Gründungsversammlung geschah. Standen bei der Gründung durch Ubernahme von der Gemeindefeuerwehr einfache Geräte wie die Taufererfahrspritze, ein Schlauchwagen, ein Leiterwagen, Handdruckspritzen, Schläuche, Löscheimer und Hacken zur Verfügung, so wurde noch im selben Jahr mit einer Grassmayrspritze aufgerüstet. Eine frei stehende Aufzugleiter wurde 1911 angeschafft. 1912 erhielt die Gruppe "Heising-Bichl-Bach" eine Abprotzspritze samt Schlauchmaterial.

Die Motorisierung hielt 1930 mit dem Ankauf der Motorspritze B48 Einzug, eine weitere kam 1938 hinzu. Soweit die ersten 35 Jahre der Jubelwehr Strassen, die ihr erstes eigenes Löschfahrzeug, einen VW-Bus von Rosen-bauer, bestückt mit einer Pumpe VW Automatik 75 erst im Jahre 1973 bekam.
 


              

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